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Schwangerschaft

4 Geburtsphasen: Die 4 Phasen der Wehen.

4 Jan. 2026 · 14 min de lecture · Par Sarah
Wenig Zeit? Hier das Wesentliche ✨
4 Phasen der Geburt 🧭: 1) Eröffnung (Latenzphase dann aktive Phase), 2) Pressen und Krönung, 3) Ausstoßung der Plazenta, 4) Zwei goldene Stunden Überwachung und Hautkontakt.
Richtwerte ⏱️: Latenz oft 5–8 Std. (länger bei Erstgebärenden), aktive Phase schneller, Pressen 20 Min–2 Std., Plazenta 10–60 Min.
Wichtige Anzeichen 📌: Wehen werden regelmäßig und stärker, Eröffnung bis 10 cm, Pressdrang, Brennen bei der Krönung.
Schmerz und Optionen 💡: Atmung, Positionen, warmes Wasser, Unterstützung, Periduralanästhesie (möglich vom Beginn der aktiven Phase bis ca. 8–9 cm je nach Kontext).
Sicherheit 🧑‍⚕️: Überwachung der fetalen Herzfrequenz, Vorbeugung von Blutungen, spätes Abklemmen der Nabelschnur (oft empfohlen), sofortiger Hautkontakt.
Express-Tipp ✅: Trinken Sie ausreichend, bewegen Sie sich, gehen Sie oft zur Toilette, atmen Sie im Rhythmus der Wehen, hören Sie auf die Anweisungen bei der Geburt.

Die Geburt folgt einer präzisen Choreografie, doch jeder Körper tanzt in seinem eigenen Tempo. Die Phasen folgen ihrer eigenen Logik, ihren Empfindungen und Entscheidungen. Das Verstehen der Eröffnung, der Rolle der Wehen, der zunehmenden Intensität der aktiven Phase, dann der Krönung und der Ausstoßung der Plazenta hilft, Unsicherheiten in konkrete Orientierungspunkte zu verwandeln. Dieses Wissen mindert Ängste und gibt dem Paar Handlungsoptionen.

In diesem Leitfaden dient eine fiktive werdende Mutter, Lina, als roter Faden. Ihre Erfahrung veranschaulicht häufige Situationen im Kreißsaal. Im Verlauf der Abschnitte folgen sich nützliche Handgriffe, Schmerzmanagementoptionen, Sicherheitsaspekte und klinische Beispiele. Das Ziel ist klar: Eine verlässliche Grundlage bieten, um jede Phase gelassen zu erleben, egal ob man sich für eine Periduralanästhesie oder eine physiologische Begleitung entscheidet. Konkretes und die stille Kraft eines Körpers, der weiß, was er tut.

Phase 1 — Eröffnung des Muttermundes: von der Latenz- zur aktiven Phase

Die erste Phase legt die Bühne. Der Muttermund wird weicher, zieht sich zurück und öffnet sich bis 10 cm, unter Wirkung von immer besser koordinierten Wehen. Bei Lina beginnt die Latenzphase mit unregelmäßigen Wellen im Abstand von 10 bis 20 Minuten. Sie dauern 30 bis 45 Sekunden und ähneln Regelschmerzen. Die Versuchung zu paniken besteht, doch der beste Reflex ist es, sich auszuruhen, zu trinken, leicht zu essen und häufig zur Toilette zu gehen. Eine entleerte Blase gibt dem Baby genug Raum, gut einzutreten.

Im Durchschnitt dauert die Latenz bei Erstgebärenden etwa acht Stunden, bei weiteren Schwangerschaften kürzer. Manche erleben diese Phase länger, ohne dass es Problematisch ist. Die Warnzeichen sind einfach: Fieber, starke Blutungen, verminderte Kindsbewegungen oder grünlich gefärbtes Fruchtwasser. Lina bemerkt rosa Ausfluss und Rückenschmerzen; das passt zum allmählichen Eintritt des Babys. Sie geht zu Fuß, nimmt eine warme Dusche und probiert verschiedene Positionen: Auf dem Geburtsball, auf allen Vieren, Beckenkippen.

Die aktive Phase beginnt, wenn die Eröffnung 4–5 cm überschreitet und regelmäßige, stärkere Wehen alle 3–5 Minuten über 45–60 Sekunden stattfinden. Der Fortschritt wird sichtbar: etwa 1 cm pro Stunde ist ein klassischer Richtwert, doch individuelle Unterschiede sind entscheidend. Eine angepasste Überwachung wird eingerichtet: Abhören der fetalen Herzfrequenz, Kontrolle der Vitalwerte, Schmerzeinschätzung. Die Fruchtblasen können spontan platzen. Falls nicht und sich der Fortschritt stagniert, kann ein künstlicher Blasensprung mit dem Team besprochen werden.

Das Schmerzmanagement beruht auf einer multimodalen Strategie. Treppenartige Atmung, visuelle Fokussierung, tiefe Laute, Sakralmassage und Wärme aktivieren Sinneswege. Die Periduralanästhesie wird oft am Beginn der aktiven Phase angeboten. Sie verringert die empfundene Intensität und erlaubt manchmal Bewegungen in angemessenem Maß. Die Vor- und Nachteile werden abgewogen: Komfort und Stressreduktion auf der einen Seite; verstärkte Überwachung und mögliche Einschränkungen der Mobilität auf der anderen. Lina entscheidet sich für eine späte Anlage, um ihre Bewegungsfreiheit größtenteils zu bewahren und trotzdem eine Option offen zu halten.

Um zu wissen, wann man ins Krankenhaus fahren soll, hilft eine praktische Regel: 3–4 wirksame Wehen innerhalb von 10 Minuten über mindestens eine Stunde, Blasensprung oder ungewöhnliche Symptome. Bei der Ankunft bestätigt eine Untersuchung 6 cm Öffnung bei Lina: die aktive Phase schreitet voran. Sie wechselt zwischen unterstützten Ausfallschritten, Seitenlage und Hängen am Tuch, um die Ausrichtung Kopf–Muttermund–Becken zu erleichtern. Jede Wahl verfolgt dasselbe Ziel: die Mechanik des Durchtritts optimieren.

Wichtiger Orientierungswert zum Phasenende: die emotionale Intensität steigt, die Worte werden weniger, der Wunsch nach Halt wird dringend. Dies ist oft das Tor zur Übergangsphase. Der Satz zum Merken: Wenn der Körper mitarbeitet, tritt die Technik in den Hintergrund und der Muttermund öffnet sich.

Entdecken Sie die 4 Phasen der Geburt und verstehen Sie jede wesentliche Phase des Prozesses, um sich besser auf die Geburt vorzubereiten.

Phase 2 — Pressen, Krönung und Geburt: die Achse der Ausstoßung

Die Übergangsphase leitet das Pressen ein. Die Wehen erreichen ein Intensitätsplateau. Zittern, Übelkeit und Hitzegefühle sind häufig. Bei Lina entsteht der Pressdrang, wenn die Eröffnung 10 cm erreicht und der Kopf auf Höhe der Sitzbeinknochen absinkt. Das Team empfiehlt, auf einen reflektorischen Pressdrang zu warten, der wirksamer ist, besonders wenn die Periduralanästhesie die Wahrnehmung einschränkt. Jeder Pressstoß sollte die Welle begleiten, nie dagegen ankämpfen.

Die Mechanik ist entscheidend. Den Rücken des Babys an die Beckengekrümmung anpassen, lenkt die Kraft nach unten und vorne. Die Positionen sind bedeutend: seitlich mit gestütztem Bein, Hocken, auf allen Vieren oder halbsitzend mit Stütze. Eine Griffhilfe am Tuch oder eine Stange bieten Zugpunkte. Die Atmung wird moduliert: tiefe Einatmung, kurzes Anhalten am Gipfel, dann Ausatmung. Bei Ermüdung ändert sich die Taktik: kürzer, aber häufiger pressen kann die Wirksamkeit erhöhen.

Dann kommt die Krönung. Die Vulva dehnt sich, ein charakteristisches Brennen tritt auf. Dieser „Feuerkreis“ kündigt an, dass der Kopf den Scheidenring passiert. Die wichtigste Anweisung lautet: blasen, kontrollieren und das Gewebe langsam öffnen lassen. Diese kontrollierte Bremse minimiert Risse. Manuelle Dammunterstützung, warme Kompressen und klare Kommunikation schützen optimal. Lina verlangsamt sich auf Anleitung. Der Kopf dreht, dann gleiten die Schultern nacheinander heraus.

Die Emotionen kochen hoch, doch klinische Präzision bleibt. Das Team saugt bei Bedarf, prüft den Muskeltonus und legt das Baby bei Wohlbefinden direkt auf den Bauch. Die Nabelschnur wird idealerweise erst nach einigen Minuten abgeklemmt, um den hämodynamischen Übergang zu verbessern. Diese Praxis ist in modernen Kreißsälen etabliert. Sie erleichtert den fließenden Übergang vom Leben im Mutterleib zur Luft der Welt.

Und wenn der Fortschritt stockt? Dann wird geprüft: Kopfhaltung, Symmetrie der Stützflächen, verfügbares Beckenraum. Positionswechsel oder manuelle Drehung können die Situation lösen. Eine eingeklemmte Schulter erfordert definierte Manöver. Kraft führt selten weiter; Verstand und Technik helfen. Grundlage bleibt das feine Verständnis der biomachanischen Abläufe von Mutter und Kind.

Die Geburt schließt diese Phase ab. Lina nimmt ihr Baby warm im Arm auf. Die aktive Stille ersetzt Unruhe. Jede Sekunde zählt für Bindung und Wärmehaushalt. Die Strategie: eine nützliche, im Rhythmus respektvolle Pressphase priorisieren und das Herausgleiten bei der Krönung bremsen, um den Damm zu schützen. Die Atemkontrolle verwandelt die Prüfung in einen Sieg.

Phase 3 — Ausstoßung der Plazenta: Sicherheit, Vorbeugung und hilfreiche Handgriffe

Die Plazenta wird meist sanft abgestoßen. Diese dritte Phase beginnt nach der Geburt und endet mit der Ausstoßung der Plazenta und der Häute. Die typische Dauer liegt zwischen 10 und 60 Minuten. Ein kräftiger Wehenschub, eine kurze Blutung und Hochziehen der Nabelschnur signalisieren die Ablösung. Die kontrollierte Zugkraft an der Nabelschnur, kombiniert mit Uterusstütze, wird ausgeübt, wenn die Anzeichen sichtbar sind. Dieses Protokoll verringert das Risiko einer Blutung.

Verschiedene Strategien stärken die Sicherheit. Der Uterus muss kräftig kontrahieren. Oft werden prophylaktisch Oxytoka verabreicht. Eine gut verträgliche äußere Uterusmassage kann helfen. Parallel wird der Blutfluss klinisch überwacht: Farbe, Menge und Verlauf. Der Raum bleibt ruhig, um den Haut-zu-Haut-Kontakt und das erste Anlegen zu fördern, die die körpereigene Oxytocinfreisetzung stimulieren. Natur und Wissenschaft arbeiten in diesem Moment Hand in Hand.

Und wenn sich die Plazenta Zeit lässt? Man vermeidet hastige Zugarbeiten. Die Blase wird kontrolliert. Positionen, die den Oberkörper nach vorne beugen, werden bevorzugt. Manchmal löst ein Toilettengang die Situation. Kommt die Plazenta nach einer angemessenen Wartezeit nicht oder die Blutung nimmt zu, greift das Team ein. Es wird die Vollständigkeit der Plazenta nach der Ausstoßung geprüft. Ein zurückgebliebenes Stück kann eine anhaltende Blutung verursachen; sorgfältige Untersuchung verhindert, dass es unbemerkt bleibt.

Auch der Komfort der Mutter ist bedeutend. Ein süßes Getränk, warme Decke und beruhigende Worte halten die Energie aufrecht. Die Schmerzen, geringer als beim Pressen, können dennoch durch Krämpfe überraschen. Langsame, geleitete Atmung, Akupressurpunkte oder ein geeignetes Schmerzmittel bringen schnelle Linderung. Das Paar genießt die Zwischenzeit, um das Gesicht des Babys zu bewundern und seine Züge zu benennen.

Die guten Praktiken haben sich mit Strenge weiterentwickelt. Das späte Abklemmen der Nabelschnur, die aktive Blutungsprophylaxe, die systematische Kontrolle der Vollständigkeit der Plazenta und das strikte aseptische Arbeiten sind heute Standard. Das alleinige Ziel: die Mutter sichern, ohne den maßgeblichen Moment zu stören. Ein Satz fasst die Bedeutung zusammen: eine gelungene Plazentaablösung sichert den weiteren Verlauf.

Am Ende der Phase ist der Uterus unter der Hand fest, die Blutung nimmt ab, die Ruhe kehrt zurück. Die Ausstoßung der Plazenta ist kein nebensächlicher Punkt. Sie ist das biologische Zeichen des Endes der intrauterinen Reise. Und bereitet den Einstieg in die zwei goldenen Stunden vor.

Phase 4 — Die zwei goldenen Stunden: Hautkontakt, Damm, Anlegen und gezielte Überwachung

Die vierte Phase spielt direkt nach der Plazentaausstoßung. Etwa zwei Stunden, die viel Gewicht für Erholung und Bindung haben. Der sofortige Hautkontakt stabilisiert Temperatur, Blutzucker und Atmung des Neugeborenen. Er regt Oxytocin an, das Liebes- und Geburtsverträglichkeits-Hormon. Lina hält ihr Baby eng bei sich. Blicke verankern sich. Ruhige Atmosphäre erfüllt den Raum.

Die mütterliche Überwachung ist rhythmisch und unauffällig. Blutdruck, Puls, Blutung, Uterusspannung und Schmerzen werden verfolgt, ohne die Intimität zu stören. Der Damm wird inspiziert. Eine oberflächliche Dammverletzung kann unter lokaler Betäubung genäht werden. Die Schmerzprävention geht weiter; eingewickelte Kühlung, schützende Positionen und geeignete Schmerzmittel bringen Komfort. Jeder Griff ist gerechtfertigt, keine Maßnahme ist umsonst.

Das erste Anlegen geschieht ganz natürlich. Der Suchreflex führt das Baby. Die Schwerkraft helfen lassen, Druck auf den Nacken vermeiden und längerer Kontakt erhöhen die Chance für eine gute Stilltechnik. Wird nicht gestillt, bleibt die Begleitung gleich anspruchsvoll. Flüssigkeitszufuhr, Hautkontakt und Respekt für das eigene Tempo haben in jedem Fall Vorrang.

Die Eltern lernen die ersten Pflegemaßnahmen. Das Abklemmen und Durchtrennen der Nabelschnur wird besprochen, falls noch nicht geschehen. Eine erste pädiatrische Untersuchung prüft Atmung, Hautfarbe und Muskeltonus. Mit eventuellen besonderen Bedürfnissen des Babys wird schnell und doch in Wahrung der Familien-Einheit gehandelt. Das Gleichgewicht aus Technik und Zärtlichkeit zeigt sich hier.

Emotional klingt der Adrenalinhochpunkt ab. Echter Hunger taucht auf. Ein salziger Snack, ein warmes Getränk und Sprudelwasser wirken Wunder. Das Team ermutigt dazu, früh zur Toilette zu gehen. Eine volle Blase stört die gute Uteruskontraktion. Begleiteter Toilettengang kann Haltungsschwindel vermeiden. Nichts bleibt dem Zufall überlassen; alles ist darauf ausgelegt, die Dynamik dieser Geburt zu festigen.

Der rote Faden schließt sich: Sicherheit, Bindung und Erholung entwickeln sich gemeinsam. Ein Fazit dieser Phase ergibt sich von selbst. Die zwei goldenen Stunden sind kein Luxus; sie sind eine physiologische Notwendigkeit, die den ruhigen Start ins Leben zu dritt sichert.

Vorbereiten und wählen: Schmerz, Periduralanästhesie, Positionen und Organisationsplanung

Vorwegnehmen verändert alles. Ein flexibler Geburtsplan, der vorher besprochen wird, leitet Entscheidungen ohne sie zu verfestigen. Lina und ihr Partner haken ihre Prioritäten ab: Mobilität so lange wie möglich, freie Positionswahl, Test eines warmen Bades und Periduralanästhesie verfügbar, falls die aktive Phase zu schmerzhaft wird. Das Paar erkennt auch die Signale zum Aufbruch ins Krankenhaus und die zu benachrichtigende Person.

Der Schmerz erfordert eine mehrschichtige Strategie. Manche setzen auf Atmung und Visualisierung. Andere bevorzugen medikamentöse Analgesie. Die Periduralanästhesie kann früh in der aktiven Phase gelegt werden, mit anpassbarer Dosierung. Vorteile: Schmerzreduktion, Erholung, bessere Anwesenheit. Nachteile: Monitoring notwendig, möglicher Geburtsverzögerung, verminderte Eigenwahrnehmung. Ein intelligentes Haltungstraining gleicht diese Limitationen meist aus.

Bewegung bleibt zentral. Positionswechsel alle 30 bis 45 Minuten optimieren den Winkel zwischen Kopf und Becken. Asymmetrische Stützpunkte öffnen unterschiedliche Durchmesser. Die Schwerkraft ist Verbündete. Ein Geburtsball, ein Geburtsstuhl, Schlaufen zum Aufhängen und Lagerungskissen bilden ein einfaches, wirksames Arsenal. Bei Ermüdung schützt die Seitenlage mit gestütztem Bein den Damm am Ende von Phase 2.

Ein mentales Kit hilft beim Durchhalten. Ein kurzer Satz pro Abschnitt stärkt das Vertrauen. Zum Beispiel: „Eine Wehe, ein Fortschritt“; „Ich öffne und lasse los“; „Ich atme die Krönung aus“. Diese Mantras bündeln die Aufmerksamkeit. Der Partner spielt eine aktive Rolle: Wasser, Taschentücher, sakraler Druck, Atemerinnerung und Vermittlung mit dem Team. Die liebevolle Präsenz wirkt physiologisch über Oxytocin und senkt Cortisol.

Die Logistik wird sorgfältig vorbereitet. Gepackte Kliniktasche, Papiere, Wickelunterlagen, Geburtskleidung und Plan für ältere Geschwister falls nötig. Zu Hause wird eine Stelle für die Wochenbettzeit eingerichtet: Snacks, Eis, Kissen, Binden und Stillberatung-Nummer. Praktische Details verringern die mentale Belastung am großen Tag. Ein vorgeburtlicher Termin mit der Klinik ermöglicht Anpassungen der Erwartungen und letzte Fragen.

Um das Wesentliche im Blick zu behalten, ist ein operationsfähiges Memo unschlagbar. Es gibt eine ruhige Handlungsfähigkeit mitten im Trubel.

  • 🕒 Wann losfahren? Wehen alle 3–5 min seit 1 Std, Blasensprung oder ungewöhnliches Zeichen.
  • 🧘 Schmerz bewältigen: Atmung, Wärme, Wasser, Positionen; Periduralanästhesie wenn gewünscht.
  • 🤝 Rolle des Partners: Wasser, sakraler Druck, verbale Verankerung, Fürsprache.
  • 🧴 Nützliche Details: oft Wasser lassen, trinken, salziger Snack, eingesprungene Lippen.
  • 🍼 Nach der Geburt: verlängerten Hautkontakt, erste Stillmahlzeit, sanfte Überwachung.

Ein Leitgedanke schließt diesen Teil ab: Seine Optionen zu kennen zwingt keinen zu einem festen Plan; es schafft Ausweichmöglichkeiten an jeder Weggabelung.

Zahlen und Empfindungen: eine Tabelle zur Visualisierung

Diese Tabelle veranschaulicht den Fluss, um Worte in körperliche Orientierungspunkte zu übersetzen. Sie ersetzt keine medizinische Bewertung; sie wird Ihre Empfindungen in Echtzeit beleuchten.

Wichtige Richtwerte der Geburt ❤️‍🔥
Latenz: Eröffnung 0–3/4 cm, Wehen 10–20 min, mäßiger Schmerz 🙂
Aktive Phase: 4–7 cm, Wehen 3–5 min, starke Intensität 💪
Übergang: 8–10 cm, starke Empfindungen, Bedürfnis nach Halt 🧩
Phase 2: Pressen, Krönung, Atemmanagement 🎯
Phase 3: Ausstoßung der Plazenta, Blutungsprophylaxe 🩸
Phase 4: Hautkontakt, Stillen, sanfte Überwachung 🤱

„Jede Wehe schreibt eine Zeile, jeder Atemzug hält den Stift.“

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Comment distinguer vraies et fausses contractions ?

Les vraies contractions deviennent régulières, plus longues et plus rapprochées. Elles ne cèdent pas au repos ni à l’hydratation. Les fausses (Braxton-Hicks) restent irrégulières et diminuent quand on change de position. Si un doute persiste, contactez la maternité.

À quel moment demander une péridurale ?

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La couronne est-elle toujours douloureuse ?

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Combien de temps dure le travail en moyenne ?

Il varie beaucoup. Chez une primipare, la latence peut durer environ 8 heures, la phase active progresse ensuite plus vite, la poussée prend 20 minutes à 2 heures, et la délivrance 10 à 60 minutes. Les grossesses suivantes sont souvent plus courtes.

Que faire après la naissance pour bien récupérer ?

Favorisez le peau à peau, hydratez-vous, mangez une collation, urinez tôt, et acceptez l’aide pour vous lever. Surveillez le saignement et la douleur. Demandez des conseils d’allaitement si besoin. Le repos des premières 24–48 h est un investissement majeur.

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